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KW 38 / 2026

Portfolio-Recap KW 38 / 2026

ASTS testet die 50-Tage-Linie von unten, BABA hält den Sweet Spot bei 109, ETH überspringt laut Chat schon die erwartete vierte Welle Richtung 3.000 — ich halte alle sieben Positionen unverändert und kaufe nur nach, wo die eigenen Marken es auslösen.

20. September 2026portfolio / recap

Portfolio-Recap KW 38 / 2026

Depot

ASTS — AST SpaceMobile

3 Mails diese Woche.

Bei AST SpaceMobile drehte sich die Woche um die 50-Tage-Linie. Die Mails vom 14., 17. und 18. September zeichnen denselben Bogen: Nach dem Test des 0,78er-Verhältnisses bei 57 Dollar am 17. September sollte der Kurs seitwärts konsolidieren, bevor die 50-Tage-Linie bei rund 63 fällt; am 18. September war genau das der Fall — ein Tagesplus von 5 Prozent brachte den Kurs knapp unter 63 Dollar und damit direkt an diese Marke heran, mit der dritten Welle als nächstem Ziel bei 92 Dollar, ungültig unter 50,42. Das deckt sich mit der maschinellen Invalidierungsmarke, auch wenn der hinterlegte eigene Stopp bei 55 liegt und damit etwas defensiver ist. Die Presse blieb mit 24 Erwähnungen überwiegend neutral, aber zwei positive Schlagzeilen fallen auf: Die eine feiert den ausgeweiteten Patentschutz gegen Starlink im Smartphone-Segment, die andere vermeldet im selben Atemzug, dass Top-Manager Aktien zum Verkauf angemeldet haben — Insiderverkäufe ausgerechnet an dem Tag, an dem der Kurs die 50-Tage-Linie testet, sind kein Warnsignal, aber auch kein Grund, sie zu ignorieren. Dazu eine Sammelklage wegen Wertpapierrechtsverstößen, wie sie bei stark gehandelten Wachstumswerten fast im Wochentakt vorkommt. Auf X hält sich die Aufmerksamkeit in Grenzen: Ein Beitrag fragt, warum die Aktie ausgerechnet im Gegenzyklus zum breiten Markt steigt und nennt ASTS dabei explizit ein Pre-Revenue-Unternehmen, ein anderer wartet seit dem Einstieg bei 56 auf die nächste Bewegung, ein dritter erinnert sich süffisant an den Einstand bei 133 Dollar. Das ist eher Positionierungs- als Überzeugungsdebatte. In dieser Woche gab es keine Transaktion. Der Anteil liegt bei 19,3 Prozent, der Wochen-RSI bei 42,9 — die Nachkaufbedingung verlangt unter 36, sie ist nicht erfüllt, ich halte und kaufe nicht nach.

BABA — Alibaba Group (ADR)

3 Mails diese Woche.

Bei Alibaba hat sich die Woche über die Marke 109 entschieden, die seit dem 3. September als Sweet Spot gilt. Die Mails vom 13., 15. und 18. September beschreiben denselben Ablauf: Am 13. hielt der Kurs exakt am 0,618er-Verhältnis über dem 200-Wochen-Durchschnitt, am 18. testete er dieselbe Marke bei 107 Dollar erneut und legte danach in der vorbörslichen Sitzung um 2,5 Prozent zu. Die maschinelle Lesart sieht den Kurs in der Kaufzone zwischen 108 und 112 nach dem 0,618er-Test, mit 117 als nächster Bestätigungsmarke und dem Wellen-3-Ziel bei 180; ungültig erst unter 100. Die eigene Position ist seit dem 3. September mit rund 8 Prozent am selbst gesetzten Rahmen ausgeschöpft, ein weiterer Kauf ist damit nicht vorgesehen, solange das Depot nicht wächst — der Stopp liegt bei 86 auf Tagesschluss. Die Presse blieb mit 16 durchweg neutralen Erwähnungen unauffällig, mit einer Randnotiz: Alibaba hat zehn Milliarden Dollar für KI-Investitionen aufgenommen, obwohl das Unternehmen auf 30 Milliarden Cash sitzt — eine Finanzierungsentscheidung, die eher Wachstumsstrategie als Kapitalnot signalisiert, im Presseecho aber unkommentiert blieb. Auf X war der Ton gemischter: Ein Beitrag deutet auf Insiderpositionierung hin, ein anderer beschreibt eine gestaffelte Kaufstrategie, die bei 115 begann und bei 95 enden würde — deutlich unter der eigenen Marke. Bemerkenswert war ein Hinweis, dass eine US-Behördenseite kurzzeitig Alibabas Qwen-Modell für die eigene KI-Suche nutzte und es kurz danach wieder entfernte, zeitlich nah an Vorwürfen gegen chinesische Labore, Modelle US-amerikanischer Anbieter fürs eigene Training genutzt zu haben — ein regulatorisches Nebengeräusch, kein Kursgrund. In dieser Woche gab es keine Transaktion. Ich halte die volle Rahmenposition und kaufe nicht nach, solange der 8-Prozent-Rahmen nicht durch Depotwachstum wieder Platz bietet.

NVO — Novo Nordisk 'B'

3 Mails diese Woche.

Bei Novo Nordisk kam die Woche in genau die Zone, die seit dem 29. Mai ununterbrochen als bullisch gilt. Drei Mails zwischen dem 14. und 18. September beschreiben den erwarteten Rücksetzer der zweiten Welle zum 0,618er-Verhältnis bei 41 Dollar als eingetreten, mit der dritten Welle erst nach einem Ausbruch über die Konfluenzzone bei 47,50 und dem Wellenziel bei 71. Am 17. September fiel der Test der 41er-Marke mit einer handfesten Nachricht zusammen: Novo Nordisk und Anthropic kündigten eine Kooperation zur Wirkstoffforschung mit Claude an — im Chart-Kommentar desselben Tages wurde das ausdrücklich als mögliches Umkehrsignal gewertet. Die Pressestatistik bestätigt die Sondersituation nicht eindeutig: 63 Erwähnungen sind die höchste Dichte im gesamten Depot diese Woche, aber das Bild bleibt gemischt — eine Schlagzeile fragt, wie Anleger mit einem Wochenverlust von 5 Prozent umgehen sollen, eine andere feiert 4 Prozent Kurssprung nach einer positiven EU-Ausschussentscheidung zum Bluterkrankheits-Pen, dazwischen die Anthropic-Meldung selbst. Auf X überwiegt das Rauschen: Ein Vergleich der GLP-1-Wirkstoffe hält Lillys Tirzepatid weiterhin für überlegen, ein anderer Beitrag zitiert die These, 80 Prozent der Über-30-Jährigen würden irgendwann GLP-1-Präparate nehmen — Marktgröße statt Einzelwert-Argument. Bemerkenswerter war ein Beitrag, der den eigenen Ausstieg aus NVO mit 20 Prozent Verlust als eine von nur vier Investitionsentscheidungen des Jahres nennt — ein Gegenbeispiel zur anhaltenden Chart-Zuversicht. In dieser Woche gab es keine Transaktion. Die Position steht bei 8,5 Prozent und 68 Prozent unter dem Fünfjahreshoch; ich halte und kaufe trotz der Kaufempfehlung nicht nach, solange sich daran nichts ändert.

ETH — Ethereum

2 Mails diese Woche.

Bei Ethereum bezogen sich die beiden Mails der Woche, vom 14. und 16. September, noch auf ein Zwischenziel: Nach dem Abprall am 1,618er-Verhältnis bei 2.575 sollte eine vierte Welle in die Kaufzone zwischen 2.396 und 2.285 zurücklaufen, bevor die fünfte Welle das Ziel bei rund 3.000 erreicht — mit einer möglichen Verabschiedung des Clarity Act als einem der genannten Auslöser. Die Chatnachrichten vom 18. September beschreiben dann einen schnelleren Verlauf als die Mail erwartet hatte: Der Kurs habe die 1,618er-Marke bereits wieder überwunden und bewege sich direkt auf die 3.000 zu, sobald 2.550 als Unterstützung halte — die vierte Welle, die noch am 16. September als bevorstehend galt, wurde damit übersprungen oder war bereits abgeschlossen. Genau dort liegt auch die eigene Bestätigungsschwelle: Ein Wochenschluss über 2.507 löst nach der hinterlegten Regel einen Nachkauf von 500 Euro aus, ein Tagesschluss oder eine bloße Berührung reicht nicht. Ob der Wochenschluss diese Woche tatsächlich darüber lag, ist aus den vorliegenden Daten nicht zu belegen. Presseberichterstattung mit ausreichender Quellenzahl gab es diese Woche keine. Auf X war Ethereum dafür der meistbeachtete Wert im gesamten Depot: Der reichweitenstärkste Beitrag vergleicht die erwartete Zwölfmonatsperformance von ETH und Silber günstig gegenüber dem S&P 500, ein zweiter sieht ein sechs Jahre altes aufsteigendes Dreieck mit Kursziel 9.200 — mehr als das Dreifache des Mailziels. Bemerkenswert ist ein dritter Beitrag derselben Quelle, der ausdrücklich davon abrät, die Zukunft von Krypto an der Verabschiedung des Clarity Act festzumachen — ein Widerspruch zur eigenen Mail, die genau dieses Gesetz als möglichen Auslöser nennt. Der Wochen-RSI von 62,1 ist der höchste im gesamten Depot, ein Warnsignal für Überhitzung, kein Kaufgrund. Ich halte die Position und folge weiter der Zwei-Ausgänge-Regel: Nachkauf nur bei bestätigtem Wochenschluss, Verkauf, falls der Stopp bei 2.284,90 fällt.

HIMS — Hims & Hers Health

2 Mails diese Woche.

Bei Hims & Hers hat die Woche die Erwartung aus den Mails bestätigt. Am 15. September schloss der Kurs mit plus 4 Prozent erstmals wieder über der 200-Tage-Linie bei 28,21, am 16. September hielt er sich am unteren Rand des seit Wochen beschriebenen Keils und versuchte, dieselbe 200-Tage-Linie — mittlerweile bei 28 — als Unterstützung zu etablieren, mit dem Ziel eines Ausbruchs über 30 und dem 1,618er-Verhältnis bei rund 40 als nächster Station; ungültig erst unter 25,41. Die zweite Kernthese des Depots bleibt damit intakt, ohne Größenbegrenzung wie bei ASTS. Die Presse war mit acht Erwähnungen dünn gesät, aber gegensätzlich: eine Schlagzeile sagt der Aktie 56 Prozent Kursgewinn bis Jahresende voraus, zwei weitere melden Anwaltskanzleien, die Aktionärsklagen beziehungsweise Datenweitergabe an Werbeplattformen untersuchen — Rechtsrisiko und Kurswette nebeneinander, wie so oft bei diesem Titel. Auf X war der Ton überwiegend spekulativ: Ein Beitrag nennt ein Kursziel von 65 Dollar mit der These, das Unternehmen könne seine bestehenden Kunden über immer mehr Gesundheitsprodukte hinweg monetarisieren, ein anderer beschreibt die Aktie technisch als "gespannte Feder". Dazwischen viel Rauschen, bis hin zu einem Meme-Coin-Pool, der eigene HIMS-Anteile hält — ein Indiz für Aufmerksamkeit, kein Signal. In dieser Woche gab es keine Transaktion. Die Position bleibt bei knapp 13 Prozent Depotanteil ohne Kappungsregel, der Stopp liegt bei 26,37 — ich halte unverändert.

SE — Sea (ADR)

2 Mails diese Woche.

Bei Sea Limited bestätigte der Wochenverlauf zunächst die eigene Chartlesart: Der Rücksetzer der zweiten Welle fand am 0,5er-Verhältnis in Konfluenz mit der 200-Tage-Linie um 104 Dollar seinen Boden, mit der Wiedereroberung von 110,96 als Bestätigung für den Einstieg in die dritte Welle Richtung 192,50; ungültig erst unter 87,78. Bis zum 20. September ist der Kurs jedoch weiter gefallen — die Mail vom selben Tag nennt bereits die 0,618er-Marke bei 98 Dollar. Für die eigene Position ist das nur bedingt beruhigend: Anders als bei den übrigen Depotwerten steht SE im Entscheidungsprotokoll nur als beobachteter Wert mit Einstiegsregel, nicht als Position mit eigener These. Die Presse blieb mit 27 Erwähnungen überwiegend neutral, aber ohne eine einzige negative Meldung und mit drei ausdrücklich positiven Artikeln deutlich freundlicher gestimmt als der jüngste Kursverlauf: Die Quartalszahlen zeigten 48 Prozent Umsatzwachstum, Broker empfahlen den Titel zum Einstieg. Auf X ging die Meinung weiter auseinander als bei den meisten anderen Depotwerten. Eine explizit gegenläufige Wette setzt SE short gegen eine Long-Position in PDD, eine technische Einschätzung erwartet noch eine letzte Aufwärtsbewegung, bevor ein Ausverkauf zwischen dem 0,786er- und 0,887er-Verhältnis folgt — mit einem Wellenziel, das mehrere hundert Prozent unterstellt und damit kaum als seriöse Prognose zu werten ist. Ein anderer Beitrag verteidigt das eigene Nachkaufverhalten bei früheren Rücksetzern auf 40 und 80 Dollar mit dem Argument, ein fallender Kurs sei nicht dasselbe wie ein bearishes Unternehmen. In dieser Woche bin ich wieder eingestiegen — am 14. September, mit einem Nachkauf am 17.

UNH — UnitedHealth

2 Mails diese Woche.

Bei UnitedHealth bestätigte sich diese Woche, worauf die Chartlesart seit Ende August wartet, nur eben in der abgeschwächten Form. Die Mail vom 16. September beschreibt den Verlust der 0,38er-Unterstützung und eine Serie tieferer Hochs und Tiefs, am 20. September folgte die 0,618er-Marke bei 334 als nächste Bezugsgröße. Zum Wochenschluss steht der Kurs bei 376,90 Dollar und hat die reine Zoneneintrittsmarke von 382 damit bereits um 1,4 Prozent unterschritten — die vorgemerkte Aufstockung greift aber erst am hinterlegten Idealniveau 360, wo der 200-Tage-Durchschnitt und das 0,5er-Verhältnis zusammenfallen, und das liegt noch 4,5 Prozent entfernt. Die zwei Zahlen sind bewusst getrennt: 382 ist reine Vorwarnung, 360 der tatsächliche Kaufauslöser mit rund 620 Euro für zwei Anteile. Die Presse war mit 30 Erwähnungen überwiegend neutral, mit einer Ausnahme: ein Artikel über steigende Gesundheitskosten bei Arbeitgebern, der neben UNH auch EHTH und Centene nennt — dieselbe Kostendynamik, die die Aktie seit Wochen belastet, wird hier positiv gerahmt, was mehr über die Sentimentauswertung aussagt als über die Nachrichtenlage. Auf X wurde am 14. September zur Geduld gemahnt — man sei nahe am Kaufniveau, solle aber nicht zu früh einsteigen —, während eine Optionsflussauswertung vom 17. September ungewöhnlich hohes Call-Volumen von 55 Millionen Dollar in UNH registrierte, mehr als bei jedem anderen dort genannten Titel. In dieser Woche gab es keine Transaktion. Die Position bleibt bei 4,0 Prozent, ich halte und lege erst bei 360 nach, nicht schon bei der reinen Zonenmarke.

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  • OSCR — 1 Mail · 2026-09-20 — $OSCR - TOP 20